Blick auf das Katharinenkloster am Fuße des Berges Sinai

Künstler: Carl Wuttke (Trebnitz 1849 – 1927 München)

Material: Öl auf Leinwand

Signiert und datiert: ‚C. Wuttke 1910.‘

Verso: Stempel ehem. Galerie-/Auktionsnummern

Maße: 75,5 cm (hoch), 57 cm (breit)

Provenienz: Privatsammlung NRW

Der in Schlesien geborene Carl Wuttke studierte von 1871-1873 zunächst in Berlin und später unter Franz Quaglio in München. Zwischen 1877-1880 war er Meisterschüler von Eugen Dücker in Düsseldorf. Schon früh fiel seine für die Zeit ungewöhnliche Reiselust auf. Ab 1874 begab er sich für zwei Jahre auf Studienreise nach Rom, wo seine bekannten Engelsburg-Ansichten entstanden. Um 1893 bereiste er die Vereinigten Staaten, Nordafrika (Algerien, Ägypten, Sudan) und Sinai; Die dort empfangenen Eindrücke machten Wuttke zu einem populären Orientmaler. Von 1897-1899 folgte eine Weltreise, welche ihn unter anderem nach Japan und China führte. Seine Motive aus dem fernen Osten erfreuten sich großer Beliebtheit. Kaiser Wilhelm II beauftragte Werke für den Silbersaal des Berliner Stadtschlosses. Insbesondere ikonische Architektur wusste Carl Wuttke in seinen Kompositionen meisterhaft festzuhalten. Das Katharinenkloster am Fuße des Berges Sinai wurde von 548 bis 565 erbaut und gilt als eines der ältesten Klöster der Christenheit. Der Überlieferung zufolge offenbarte sich Gott an dieser Stelle Moses in Form eines brennenden Dornbuschs. Neben der vorliegenden Ansicht schuf Wuttke auch Darstellungen der Pyramiden von Gizeh im Abendrot und des Tempels von Luxor bei Sonnenaufgang. Seine spontane, nahezu impressionistische Malweise gibt die südlichen Lichtverhältnisse in Perfektion wieder. Sehr guter Zustand. Rahmen.

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